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Ich kommentiere hier aktuelle Ereignisse aus den Bereichen Wissenschaft, Bildung und Kultur immer politisch und immer links. Aus meiner Zeit als Landtagsabgeordneter finden Sie hier auch noch einen Überblick über meine damalige Arbeit.
Viel Spaß beim Lesen und Stöbern

Weblog-Aktuell

  • Screenshot von Youtube hARTE Zensur?

    Freitag, 16. Juni 2017 | ein Kommentar

    Im Frühjahr 2015 hat der Autor Joachim Schroeder eine gute Idee: er reicht beim Sender ARTE den Vorschlag für eine Dokumentation über Antisemitismus in Europa ein. Der Programmrat von ARTE gibt (wenn auch nur mit knapper Mehrheit) sein ok, Schroeder und – neu dazugekommen – Sophie Hafner machen sich ans Werk und liefern Ende 2016 einen fertigen Film ab. ARTE will den Film nun aber nicht mehr zeigen und seitdem gibt es eine umfassende Debatte: über den Film, über Zensur.

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  • Bild von pixabay Tanzt! Tanzt! Vor allem aus der Reihe!

    Dienstag, 9. Mai 2017 | Keine Kommentare

    Vor wenigen Wochen war es wieder da – das altbekannte Ritual, sich kurz vor Karfreitag über das Tanzverbot an diesem Tag zu echauvieren. Von kirchlicher Dominanz wird da geredet und laut gegen die Unfreiheit gewettert und ein angeblicher Zwang zu religiösem Verhalten behauptet, den das Feiertagsgesetz verordnen würde. Aber was genau ist dieses Tanzverbot eigentlich und was soll das alles?

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  • Fotograf: Alexander Vorontsov (1945), Wikipedia Nur Gedenken und Mahnen ist zu wenig

    Montag, 24. April 2017 | Keine Kommentare

    Am heutigen Montag ist wieder der israelische Gedenktag Jom HaSchoa – der Trauertag, an dem der 6 Millionen ermordeter Jüd*innen während der Shoa gedacht wird. Das Gedenken an diesen unfassbaren Völkermord der Nazis wird auch in Deutschland seit Jahren offiziell und vielerorts begangen. Dabei wird oft übersehen, dass es auch heute noch um mehr geht als nur das Gedenken an die Opfer und das Mahnen für ein „Nie wieder!“ Aktuell leben weltweit immer noch rund 500.000 Überlebende der Shoa, viele nicht nur traumatisiert, sondern oft verarmt – nach Aussagen der Jewish Claims Conference leben sogar weit über die Hälfte unter der Armutsgrenze. Allein deshalb darf die Shoa kein historisches Thema werden – sie ist ein aktuelles politisches Thema.

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