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Im Gespräch beim Abwasser-Zweckverband

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Im Gespräch beim Abwasser-Zweckverband

Am heutigen Donnerstag war der Landtagsabgeordnete Peer Jürgens beim Abwasser-Zweckverband Fürstenwalde zu Gast, um mit der Geschäftsführerin Frau Görsdorf über aktuelle Themen zu sprechen. Dabei ging es vor allem um den geplanten Ausbau der Kläranlage Fürstenwalde. Hierbei wäre eine Weiterführung der klassischen Verrieselung zwar billiger und ökologischer gewesen, dies wurde aber bei Beginn der Planungen politisch anders entschieden. Jetzt sollen die Abwasser in die Müggelspree eingeleitet werden, was wegen der Schutzbestimmungen zur Mehrkosten bei der Filterung führt. Auch die Variante des Trebuser Grabens wurde verworfen. Anwohner haben zu Recht Bedenken gegen die Einleitung der Abwasser in die Spree. Dennoch sind laut Frau Görsdorf alle Vorsichtsmaßnahmen getroffen. Aber ob die Bauarbeiten wie geplant nächstes Jahr beginnen, sei noch unklar.

Ein zweites Thema war die altbekannten Streitthemen Altanschließer und Anschluss- und Benutzungszwang. Das Land hat die Möglichkeit geschaffen, reduzierte Anschlussgebühren für Altanschließer zu erheben. Allerdings hat sich der Zweckverband laut Frau Görsdorf gegen diese Variante entschieden. Hinsichtlich des Anschlusszwangs – vor allem in Hinblick auf Frau Plenzke aus Rauen – sei der wohl derzeit hergestellt, aber wird nicht genutzt. Frau Görsdorf bestätigte nochmal, dass die Nutzung einer eigenen Wasseraufbereitung prinzipiell nicht vom Zweckverband abgelehnt wird.

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