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FrühLINKS-Empfang der LINKEN: Mit Schwung ins Wahljahr!

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FrühLINKS-Empfang der LINKEN: Mit Schwung ins Wahljahr!

Am heutigen Freitag hatte DIE LINKE Oder-Spree zum FrühLINKS-Empfang nach Fürstenwalde eingeladen. Der Rote Laden war bis auf den letzten Platz gefüllt, als die beiden Musikschüler Johanna und Julius von der Musikschule Fürstenwalde mit einem Saxophon-Duett die Veranstaltung einläuteten. Der Kreisvorsitzende Peer Jürgens beschrieb zu Beginn die Ziele der LINKEN für dieses Jahr. Für die Kommunalwahl tritt die Partei mit 38 Kandidaten für den Kreistag und mit rund 150 Kandidaten für die Gemeinde- und Stadtparlamente an. „Uns ist da ein guter Mix aus alt und jung, aus Erfahrenen und Neuen gelungen“ bilanziert Jürgens. So sei die jüngste Kandidatin gerade 18 geworden, der älteste ist über 80 Jahre alt.

Inhaltlich nannte der Kreisvorsitzende die Schwerpunkte Soziales, Gesundheit, Mitbestimmung und ÖPNV. So will DIE LINKE z.B. einen Armutsbericht für den Landkreis, sie will den Busverkehr Oder-Spree wieder in die Hand des Landkreises holen, sie fordert die Gründung von Landambulatorien zur Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum und sie will mehr Mitbestimmung der Menschen an Angelegenheiten des Kreises. Auch soll sich laut Jürgens der Kreis intensiver um die Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit kümmern. Bei den Landtagswahlen will DIE LINKE alle 4 Direktmandate in Oder-Spree verteidigen.

Im Anschluss sprach der Justizminister des Landes Brandenburg, Dr. Helmuth Markov, über die Ereignisse in der Ukraine und die Verbesserungen, die bei der EU nötig sind. Vor allem warnte er davor, dass Russland in die böse Ecke gestellt wird und damit ein neuer Kalter Krieg provoziert wird.

Unter großem Beifall wünschte Peer Jürgens den beiden Musikschülern, die mit ihren Stücken auch musikalisch Schwung brachten, viel Glück für den Landeswettbewerb „Jugend musiziert“, der diese Woche stattfindet. Beide hatten sich als Kreissieger dafür qualifiziert. Noch lange dauerten an dem Nachmittag die Gespräche beim Empfang, Peer Jürgens war sichtlich zufrieden über die Resonanz.