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entnommen der Studie

Kein Fördergeld für judenfeindliche Schulbücher

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Das Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten, kurz UNRWA, ist an sich eine begrüßenswerte Organisation. Sie hilft Menschen im Nahen Osten in den Bereichen Bildung, medizinische Versorgung, Hilfs- und Sozialdienste, Lagerinfrastruktur Schutz und humanitäre Hilfe. So unterhält sie z.B. allein im Gaza-Streifen etwa 250 Schulen und will nach ihrer Selbstdefinition für Kinder eine universelle Grundschulbildung gewährleisten. Wie sich nun herausstellte gehört Israel oder das Judentum allerdings nicht zu dieser grundlegenden Bildung in Palästina.

Das Mideast Freedom Forum Berlin (MFFB) hat im Frühjahr 2016 eine Studie veröffentlicht, die 15 verschiedene Schulbücher der Fächer Geschichte und Nationale Erziehung aus den Jahren 2011 bis 2014 untersucht hat. Diese Studie wurde jetzt im Juni 2017 nochmals etwas überarbeitet präsentiert. Die Schulbücher werden an den staatlichen und von der UNRWA geführten Schulen von Klasse 1 – 9 benutzt und wurden vor allem von der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) vorgegeben. Diese Studie hat nun sehr bedenkliche Erkenntnisse zutage gefördert.

Abgesehen von der Erwähnung jüdischer Könige um 1000 v.d.Z. gibt es in den Lehrbüchern keinerlei Hinweise auf jüdische Zivilisation im Nahen Osten. Weder existiert eine Karte mit der Bezeichnung des israelischen Staates noch gibt es Hinweise auf bedeutende jüdische Stätten – das Grab Abrahams, Isaaks und Jakobs wird sogar umbenannt. Städte wie Tel Aviv sucht man auf den Karten in den Lehrbüchern vergeblich und geografische Regionen wie die Wüste Negev oder das Karmel-Gebirge sind palästinensische Gebiete.

Ebenso fehlt jedlicher Hinweis auf die Shoa oder auf Antijudaismus und Antisemitismus, die Zuwanderung von Juden nach Israel war ebenso wie die Staatsgründung eine Art Kolonisierung oder Landnahme. Sämtliche Darstellungen von Israelis oder Juden sind negativ, es fehlen sämlich neutrale oder positive Bezüge, Israel ist stets Aggressor. Schon früh, nämlich ab den Schulbüchern für Klasse 2, gibt es positive Konnotationen zum Begriff „Märtyrer“ und die kämpferischen Auseinandersetzungen der Palästinenser sind stets glorifiziert und ein heldenhafter Widerstandskampf. Früh wird hier in der Schule gelehrt, wer gut und wer böse ist.

 

So erschreckend die Einseitigkeit und die falsche und ahistorische Darstellung der Region ist – noch dramatischer ist, dass Deutschland dieses „Bildung“ auch noch jährlich mit einer üppigen Unterstützung fördert. Allein 2016 lag die freiwilligen Leistungen für das UNWRA laut Bundeshaushalt bei 9 Mio. Euro. Viel Geld für Lehrbücher, die Israel und das Judentum im Nahen Osten verschweigen, den Konflikt einseitig darstellen und so den Hass schüren.

Parteiübergreifend haben bei der Vorstellung der Studie Bundestagsabgeordnete Konsequenzen gefordert. So will der Abgeordnete der LINKEN, Michael Leutert, der auch im Haushaltsausschuss des Bundestages sitzt, die Untertsützung für palästinensische Schulbücher stärker kontrollieren. Zu Recht fasst der Vorsitzende des MFFB,  Jörg Rensmann, zusammen: „Die finanzielle Förderung sowohl von UNRWA wie auch die der PA seitens der EU wie auch seitens der einzelnen Mitgliedsstaaten sollte weitaus verpflichtender und öffentlich transparenter an Bedingungen geknüpft werden, die es palästinensischen Medien und Schulbüchern verbieten, antisemitisch motivierte Bilder, Vorurteile und Ressentiments zu schüren und zu verbreiten.“

 

Genau das ist die klare Forderung, die sich aus dieser Studie ableiten lässt: es darf weder deutsches noch europäisches Geld in Schulbücher fließen, die derart zum Hass beitragen und Geschichte und Geografie einer Region derart verfälschen. Schon in den Verhandlungen zum Haushalt 2018 wäre dafür das richtige Signal notwendig.

 

2 Gedanken zu “Kein Fördergeld für judenfeindliche Schulbücher

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