Pe(e)r Weblog

Leider ein weiteres Jahr „Buckelpiste“

Während einige Wege im Nordpark derzeit erneuert werden (siehe Blog hier), bleibt eine große Gefahrenstelle leider ein weiteres Jahr erhalten. Der Plattenweg und der kleine Platz direkt vor der Grundschule im Nordpark sollten – so wurde es in einer GWA-Beratung im Frühjahr 2019 angekündigt – in diesem Sommer erneuert werden. Das ist auch dringend nötig, stellen doch die zahlreichen Löcher und Lücken in den Gehwegplatten eine erhebliche Gefahr für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen dar.

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Einige Beispiele, was in der Lehrer*innen-Ausbildung schief läuft

Am 3.7.2019 berichteten die Mitteldeutsche Zeitung und die Volksstimme über ein Treffen des Ministerpräsidenten Reiner Haseloff und des Bildungsministers Marco Tullney mit den Initiator*innen eines Volksbegehrens gegen Lehrkräftemangel. Laut beiden Zeitungen hat der Ministerpräsident bei dem Gespräch u.a. dafür plädiert, einen stärkeren Dialog mit den Universitäten bezüglich der Lehramtsausbildung und für eine Senkung der Abbruchsquote beim Lehramtsstudium zu führen. Weiterlesen


Für eine öffentliche Toilette im Nordpark

Der Nordpark ist nicht nur eine (kleine) grüne Lunge in Magdeburg, er ist auch ein Naherholungsgebiet, welches vielfältig von den Bewohner*innen in Alte Neustadt genutzt wird. Gerade in den Sommermonaten nutzen dutzende Menschen die Wiesen zum Grillen, Spielen und Erholen. Angesichts der hohen Anzahl an Nutzer*innen des Parks wäre es sinnvoll, wenn es hier eine öffentliche Toilette gibt.

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Erster Weg im Nordpark erneuert

Der eine oder andere Weg im Nordpark war bzw. ist eine ziemliche Stolperfalle. Der schlechte Zustand, der vor allem für ältere Menschen und Kinderwagen-Fahrer*innen ärgerlich ist, hat die GWA Alte Neustadt auch schon ein paar Mal beschäftigt. Nach mehreren Gespräch mit dem Eigenbetrieb Stadtgärten und Friedhöfe gab es die Zusage, dass in diesem Sommer die ersten Wege erneuert werden.

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Historie des Stadtteils erklärt

Der Stadtteil Alte Neustadt verweist nicht schon im Namen auf seine lange Geschichte. Auch zahlreiche Straßennamen hier weisen einen Bezug zu historischen Orten oder Personen auf, die eng mit Magdeburg verbunden sind. Daher hat sich die GWA Alte Neustadt entschieden, diese Bezüge zur Geschichte des Stadtteils näher zu erklären und einige Straßenschilder mit entsprechenden Informationstafeln zu versehen.
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Erster Fortschritt an der Gröperstraße

Der Bahnhof Neustadt und seine Umgebung sind zwar historisch wertvoll, aber leider derzeit kein Aushängeschild für den Stadtteil Alte Neustadt. Die GWA bemüht sich daher seit längerem um entsprechende Maßnahmen zur Aufwertung des Gebietes. Dazu gehört auch das anscheinend abrissreife ehemalige Hotel an der Ecke Gröperstraße / Letzlinger Straße. Hier hat es auch Dank der GWA einen kleinen Fortschritt gegeben.

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Universitäts-Stadtteil Alte Neustadt

Am Dienstag dieser Woche fand die inzwischen dritte GWA-Beratung in diesem Jahr statt. Schwerpunkt war diesmal das Thema Otto-von-Guericke-Universität. Diese Hochschule liegt mit seinem Hauptcampus in Alte Neustadt und ist damit ein wesentlicher Bestandteil unseres Stadtteils. Grund genug für die GWA, sich nicht nur mit dem Thema Uni zu befassen, sondern auch an der Uni zu tagen und mit dem Präsidenten Prof. Strackeljan ins Gespräch zu kommen.

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Erster Fortschritt bei der Schulwege-Sicherheit in Alte Neustadt

Die GWA’en in Magdeburg kümmern sich um die „kleinen“ Angelegenheiten in den jeweiligen Stadtteilen. Für Alte Neustadt gehört – da hier zahlreiche Schulen zu Hause sind – auch die Sicherheit der Schulwege. Im Januar 2019 fand dazu eine Beratung der GWA statt. Leider gab es auf dieser Beratung viele Absagen der städtischen Straßenverkehrsbehörde an die zahlreiche Ideen, wie gerade in der viel befahrenden Agnetenstraße der Schüler*innen-Verkehr sicherer gestaltet werden kann.

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Frühjahrsputz im Nordpark

Immer im Frühjahr gibt es in Magdeburg die Aktion „Magdeburg putzt sich“. Dabei sind die Bürger*innen aufgerufen dabei zu helfen, ihren Stadtteil vom Unrat des Herbstes und des Winters zu befreien. Auch in Alte Neustadt fand dazu heute eine Aktion statt. Die GWA hat die Anwohner*innen aufgerufen, gemeinsam einen Teil des Nordparks zu säubern und über ein Dutzend Helfer*innen kamen. Weiterlesen


Die grüne Lunge von Alte Neustadt

Am vergangenen Dienstag tagte die GWA Alte Neustadt zum zweiten Mal in diesem Jahr – diesmal im Familienhaus Magdeburg. Das Schwerpunkt-Thema war diesmal der Nordpark. Eine Vertreterin des Eigenbetriebs Stadtgarten und Friedhöfe Magdeburg (SFM) informierte dabei zum Einen über die geplanten Maßnahmen im Park in 2019. So ist geplant, die Wege im Westbereich des Parks an der Pappelallee zu erneuern und mit einem Regenabwasser-System zu versehen. Damit dürfte diese Wege künftig weniger Matsch-anfällig sein. Zudem sind wieder Baumpflanzungen im Park geplant.

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Zusammen leben in Magdeburg

Wie können nach Magdeburg zugezogene, ausländische Mitmenschen besser in die Stadt integriert werden? Diese Frage möchte die Stadtverwaltung mit einem Integrationskonzept beantworten. Für eine breite Diskussion über dieses Vorhaben soll es im 1. Halbjahr 2019 mehrere Gesprächsrunden geben. Gestern waren daher im Familienhaus Vertreter*innen der GWA’en und der Migrant*innen-Verbände in Magdeburg eingeladen, um eine bessere Integration in den Stadtteilen zu besprechen.

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„Aber alle oder keiner“ – zum Religionsunterricht an Schulen

Aktuell streitet die Jamaika-Koalition in Sachsen-Anhalt über die Einführung eines islamischen Religionsunterrichts an Schulen. Dazu hatten CDU, SPD und Grüne im Koalitionsvertrag (S. 17) eine Prüfung vereinbart, die Bildungsminister Tullner nun anscheinend eher halbherzig mit einer Ablehnung vorgenommen hat. Doch diese Entscheidung ist falsch.

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Schulpflicht vs. Bildungspflicht

Es ist inzwischen ein weltweites Phänomen: die Fridays for Future, also Freitage, an denen Schüler*innen für eine bessere Klimapolitik demonstrieren. Sie machen das laut, bunt, mit berechtigten Forderungen und ja – sie machen es während der Schulzeit. Auch in Sachsen-Anhalt fand so ein Protest vergangene Woche erstmals in Magdeburg vor dem Landtag statt und es kamen fast 500 Schüler*innen. Das gefällt nicht jedem und so betont z.B. Bildungsminister Tullner, dass Schulpflicht eben Schulpflicht sei und man doch auch am Wochenende oder in den Ferien demonstrieren könne.  Weiterlesen


Schulwege in Alte Neustadt sicherer machen

Gestern traf sich die Arbeitsgruppe Gemeinwesenarbeit „Alte Neustadt“ – eine Art Stadtteilgremium wie es sie in ganz Magdeburg gibt – zum ersten Mal in diesem Jahr. Das Schwerpunkt-Thema war diesmal die Sicherheit der Schulwege. Passend dazu tagte das Gremium in der Grundschule am Nordpark.  Weiterlesen


Struktureller Benachteiligung muss strukturell begegnet werden!

Die Debatte um eine Quote für Ostdeutsche in hohen Verwaltungsämtern dauert (leider) schon mehrere Jahre, ohne dass es zu wirklichen Maßnahmen kommt. Immer wieder gibt es entsprechende Forderungen von prominenter Seite, zuletzt von der Tochter Regine Hildebrandts, Frauke Hildebrandt, im Tagesspiegel. Die Gegner*innen einer solchen Quote sind dann nicht weit und lehnen das Ansinnen mit teils merkwürdigen Argumenten ab – so z.B. die ostdeutsche FDP-Bundestagsabgeordnete Linda Teuteberg.

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Bildungsminister auf Abwegen

Marco Tullner ist seit etwas mehr als zwei Jahren Bildungsminister in Sachsen-Anhalt. Er ist ein streitbarer Politiker, der auch in den sozialen Medien wie Twitter unterwegs ist und sich da auch in Diskussionen einmischt. Oft geht es um die Bildungspolitik im Land, bei der vieles zu Recht und manches zu Unrecht kritisiert wird. Aber große Irritationen hat der CDU-Politiker mit einer Äußerung ausgelöst, die nichts mit Schule in Sachsen-Anhalt zu tun hat.

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Israel braucht Solidarität und keine Polemik

Der Parteivorstand von DIE LINKE hat am vergangenen Wochenende einen Beschluss zum Thema Gaza und Israel gefasst. Schon bei der Überschrift reibt man sich verwundert die Augen: „Für ein Ende der Besatzung und der Blockade von Gaza!“ Ja, der Beschluss ist von 2018 – und der Parteivorstand scheint sich nicht bewusst zu sein, dass mit dem Abzug des israelischen Militärs im September 2005 die Kontrolle von Gaza nicht mehr bei Israel liegt und daher von einer Besatzung seit über 10 Jahre keine Rede mehr sein kann.

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Von einem „gespenstischem“ Namenszug

In den vergangenen Wochen konnte man Karl Marx medial kaum entkommen. Sein 200. Geburtstag war und ist noch Anlass, sich mit ihm auseinanderzusetzen und sich an ihn und seine Werke zu erinnern. Dabei schießen einige Wortmeldungen übers Ziel hinaus, so wie die Kritik von Sachsen-Anhalts Beauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur an einem Schriftzug vor einer Schule letzte Woche.

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Diese Forderung nach Islamkritik is lahm

Ein Mitglied der LINKEN in Sachsen-Anhalt hat für den kommenden Bundesparteitag vom 8. – 10. Juni 2018 einen Antrag (hier auf seinem Blog) gestellt, in dem er eine linke Islamkritik fordert. Nun kann man zum Islam im Speziellen und zur Religion im Allgemeinen stehen wie man will – aber etliche Formulierungen und Forderungen aus dem Antrag sind falsch und helfen nicht für eine kritische Sicht auf den Islam.

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Kein Fördergeld für judenfeindliche Schulbücher

Das Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten, kurz UNRWA, ist an sich eine begrüßenswerte Organisation. Sie hilft Menschen im Nahen Osten in den Bereichen Bildung, medizinische Versorgung, Hilfs- und Sozialdienste, Lagerinfrastruktur Schutz und humanitäre Hilfe. So unterhält sie z.B. allein im Gaza-Streifen etwa 250 Schulen und will nach ihrer Selbstdefinition für Kinder eine universelle Grundschulbildung gewährleisten. Wie sich nun herausstellte gehört Israel oder das Judentum allerdings nicht zu dieser grundlegenden Bildung in Palästina. Weiterlesen


„Du kommst hier net rein“ – Bildungstrichter Hochschule

Seit über 60 Jahren führt das Deutsche Studentenwerk regelmäßige Umfragen unter den Studierenden zu ihrer Lebenssituation durch. Gestern erschien der inzwischen 21. Bericht zur Sozialerhebung. Er zeichnet ein Bild der aktuellen Lage von Studierenden in Deutschland, welches aus linker Sicht erschreckend ist und dringenden Handlungsbedarf aufzeigt.

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hARTE Zensur?

Im Frühjahr 2015 hat der Autor Joachim Schroeder eine gute Idee: er reicht beim Sender ARTE den Vorschlag für eine Dokumentation über Antisemitismus in Europa ein. Der Programmrat von ARTE gibt (wenn auch nur mit knapper Mehrheit) sein ok, Schroeder und – neu dazugekommen – Sophie Hafner machen sich ans Werk und liefern Ende 2016 einen fertigen Film ab. ARTE will den Film nun aber nicht mehr zeigen und seitdem gibt es eine umfassende Debatte: über den Film, über Zensur.

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Tanzt! Tanzt! Vor allem aus der Reihe!

Vor wenigen Wochen war es wieder da – das altbekannte Ritual, sich kurz vor Karfreitag über das Tanzverbot an diesem Tag zu echauvieren. Von kirchlicher Dominanz wird da geredet und laut gegen die Unfreiheit gewettert und ein angeblicher Zwang zu religiösem Verhalten behauptet, den das Feiertagsgesetz verordnen würde. Aber was genau ist dieses Tanzverbot eigentlich und was soll das alles?

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Nur Gedenken und Mahnen ist zu wenig

Am heutigen Montag ist wieder der israelische Gedenktag Jom HaSchoa – der Trauertag, an dem der 6 Millionen ermordeter Jüd*innen während der Shoa gedacht wird. Das Gedenken an diesen unfassbaren Völkermord der Nazis wird auch in Deutschland seit Jahren offiziell und vielerorts begangen. Dabei wird oft übersehen, dass es auch heute noch um mehr geht als nur das Gedenken an die Opfer und das Mahnen für ein „Nie wieder!“ Aktuell leben weltweit immer noch rund 500.000 Überlebende der Shoa, viele nicht nur traumatisiert, sondern oft verarmt – nach Aussagen der Jewish Claims Conference leben sogar weit über die Hälfte unter der Armutsgrenze. Allein deshalb darf die Shoa kein historisches Thema werden – sie ist ein aktuelles politisches Thema.

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Die Wissenschaft frisst ihre eigenen Kinder

Das Wissenschaftssystem ist darauf angelegt, sich seinen eigenen Nachwuchs zu generieren. Über verschiedene Qualifikationsstufen wird so wissenschaftlich exzellentes Personal produziert, um Forschung und Lehre fortführen zu können. So die Theorie. In der Praxis gelingt es der Wissenschaft immer weniger, genau dies zu erreichen und die Gründe dafür sind vor allem selbstgemacht. Weiterlesen


Sprengt die gläserne Decke!

Vor einem knappen Monat wurde wieder der Internationale Frauentag gegangen, der immer wieder die Gleichberechtigung der Frau betont. Im Alltag aber sieht die Gewährleistung dieses gleichen Rechtes beschämend aus. Während z.B. beim Beginn und beim Abschluss des Studiums der Anteil der Frauen noch bei jeweils rund 50% liegt und er auch bei den Promotionen fast in diese Höhe kommt, ist der Anteil der Frauen an den Professuren immer noch gering. Die gläserne Decke für Frauen in der Wissenschaft ist nach der Promotion sehr massiv.  Weiterlesen


Studierst du schon oder musst du noch dazuverdienen?

Die soziale Selektivität des Bildungssystems in Deutschland setzt sich auch im Studium fort. Der Anteil von Studierenden aus Nicht-Akademiker-Familien ist seit Jahrzehnten signifikant niedriger als aus Akademiker-Familien. Unter anderem um das zu ändern wurde das BAFöG eingeführt. Seitdem berichtet die Bundesregierung regelmäßig über die Entwicklung dieser Ausbildungsförderung. Allerdings ist dieser nicht immer pünktlich und nicht immer sonderlich aussagekräftig – darum hat die DGB-Jugend gemeinsam mit anderen einen Alternativen BAFöG-Bericht vorgelegt. Weiterlesen


Studium braucht mehr als Hörsäle und Labore!

Wenn es um Investitionen im Bereich Wissenschaft geht, dann ist zumeist die Rede von der Anschaffung von Großgeräten, von Laborausstattung, von Neubau von Seminarräumen und Hörsälen. Das ist nicht falsch, engt aber den Blick auf das, was Studierende während des Studiums brauchen, sehr auf die reine Lehrzeit ein. Aber nicht nur ein leerer Bauch studiert nicht gern – es braucht ein entsprechendes Umfeld, um als Studienort attraktiv zu sein.

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Kunst muss nichts – Kunst darf alles

Unser Grundgesetz ist bezüglich der Unabhängigkeit von Kunst und Kultur sehr eindeutig: „Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei.“ heißt es dort sehr klar in Artikel 5 Absatz 3. Schon an verschiedenen Stellen hat die AfD gezeigt, dass ihr die Grundwerte des Grundgesetzes herzlich egal sind – nun hat sie es wiederholt für die Kunst unterstrichen. Wenn es nach der AfD geht, soll Theater „zu einem volkspädagogischen Anspruch zurückfinden“ und der „Nationalbildung“ dienen. Diese Forderung ist genauso wenig überraschend wie sie sinnvoll ist.  Weiterlesen


Für ein lebendiges Judentum – auch im Unterricht

Religionsunterricht von evangelischer und katholischer Kirche ist seit Jahren in Deutschland Gang und Gäbe. In vielen Bundesländern wird auch in Fächern wie Religion oder Ethik über die großen Religionen allgemein informiert. Dabei wird das Judentum als personell eher kleine Religionsgemeinschaft oft zu wenig berücksichtigt, es hat nur einen kleinen Platz in Schulbüchern oder Bildungsmedien. Daher ist es ein großer Fortschritt, dass die Kultusministerkonferenz und der Zentralrat der Juden Anfang Dezember eine gemeinsame Erklärung verabschiedet haben, in der es um eine stärkere Vermittlung jüdischer Religion, Sprache, Kultur und Geschichte geht. Weiterlesen