Meine Kultur

Franz Kafka sagt: „Das Buch ist die Axt für das gefrorene Meer in uns.“
Obwohl man im Landtag viel Papier zu lesen bekommt, ist der Griff zu einer
Axt im Sinne Kafkas für mich eine Art Lebenselexier. Ich würde mich selbst
als Bücherwurm bezeichnen. Mit der entsprechenden Lektüre kann man ohne
Probleme einen ganzen verregneten Tag verbringen. Besonders stark
interessieren mich russische Autoren – Gorki, Tschechow, Dostojewski oder
moderne wie Jewtuschenko. Den einen oder anderen versuche ich im Original zu
lesen. Mein zweites literarisches Standbein sind deutsche Autoren quer durch
alle Epochen: Goethe, die Mann´s, Brecht, Böll, Tucholsky, Heym, Heine.
Durch mein Studium bin ich auf vielerlei religiöse und philosophische Texte
gestoßen, die mich immernoch faszinieren. Ob Mendelssohn, Lessing, Spinoza
oder Klassiker der Philosophie wie Platon oder, ja auch Marx – kluge
Gedanken sind zeitlos. Immer wieder fesselnd ist auch das Buch der Bücher,
die Tora bzw. die Diskussion im Talmud.

So vielseitig wie meine Literaturliste sind meine Musik-Interessen. Je nach
Stimmung läuft bei mir Klassik (Mussorosky, Mozart), Jazz (Keith Jarret!,
Herbie Hancock, Till Brönner), normaler Rock und Pop, Reggae und Dancehall
(Seeed!), Ska oder auch Liedermacher (Funny van Dannen, Helge Schneider).
Natürlich beschränkt sich mein Musik-Genuss nicht nur auf´s Hören. Wenn
Musik ordentlich tanzbar ist oder zum pogen einlädt – jederzeit!

Aber Kultur ist nicht nur Musik und Literatur – dazu gehört viel mehr. Es
gibt fantastische Filme (dänische Grotesken!, Tarantino!) oder exzellente
Theater (Berliner Ensemble). Außerdem schwärme ich für impressionistische
(Monet) und expressionistische (van Gogh, Klee) Malerei.

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